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-> Drinks mit Whiskey

 

Sorten

 

- Malt Whiskey

Oft einfach nur als Malt bezeichnet, wird er aus gemälzter Gerste hergestellt.

Es soll auch Iren geben, die ungemälzte Gerste daruntermischen.

Ein Single Malt ist ein nur von einer einzigen Destillerie hergestellter Whiskey ohne Beimengung oder Vermischung mit Erzeugnissen anderer Brennereien.

Herstellungsländer sind vor allem Schottland, Irland und man mag es kaum glauben, auch Japan.

Der Irish Malt trägt eine leichte Süße, oft mit Vanille, Honig, oder Sherrygeschmack, hat einen reifen Abgang und ist bis auf wenige Ausnahmen ohne rauchige Komponente.

Beim Scotch Malt ist vom Geschmack eher Nuss, Gewürz, Torf und Malz vorherrschend. Meist hat Scotch Malt einen rauchigen Touch.


 
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- Grain Whiskey

Grain wird aus Mais, Weizen und etwas gemälzter Gerste gebrannt.

Single Grain ist wohl eher eine Ausnahme, da der Grain meistens für Blends (Mischungen) genutzt wird. Die Mischung erhält durch den Grain eine neue Frische und mehr Volumen. Die bekanntesten sind wohl Grant's Black Barrel und Invergordon Grain Whisky.


 
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- Blended Whiskey


Ein Blended Whisky oder kurz Blends, ist eine Mischung aus Malt und Grain Whisky.
Die Scotch Blends reichen in ihrer Vielfalt von weich und fruchtig bis zu schwer und malzig, im Charakter als rauchig zu bezeichnend.
Irish Blends decken auch das Spektrum wie die Scotch Blends ab, sind vom Charakter her aber eher weich.
Am weichesten sind aber wohl die Canadian Blends mit ihrer Mischung aus Roggen, Gerste und Mais im Verhältnis zueinander.


 
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- Bourbon Whiskey


Der Bourbon ist Amerikas bekanntester Whiskey mit äußerst reichhaltigem Aroma. Vom Geschmack her sind sie eher weich und cremig. Sie werden im kontinuierlichen Verfahren gebrannt und müssen mindestens 2 Jahre reifen. Ein Bourbon wird aus Mais gebrannt. Die Maische darf aber höchstens 79 % und muss mindestens 51 % Mais enthalten. Der Rest ist gemälzte Gerste, Roggen oder Weizen oder einer Mischung daraus. Gelagert wird Bourbon in ausgebrannten Eichenfässern. Das bewirkt die Karamellisierung des in der Eiche enthaltenen Zuckers und gibt dem Bourbon Farbe und Geschmack. Nur der aus Kentucky stammende Bourbon darf sich Kentucky Bourbon nennen! Ein besonderer Leckerbissen ist der American Corn Whiskey (81 % Maisanteil)! Wer so ein Fläschchen mal sieht, der sollte sofort zugreifen, denn selbst in den USA ist dieser überaus rar.


 
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- Tennessee Whiskey


Ähnlich wie Bourbon wird Tennessee Whiskey aus Mais, etwas Roggen und gemälzter Gerste hergestellt. Zusätzlich wird hier das Destillat aber durch Holzkohle aus Zuckerahornstämmen geleitet und filtriert (Mellowing). So entsteht ein mildes und doch leicht rauchiges Aroma.


 
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- Rye Whiskey


Rye (Roggen), der Name sagt es! Statt überwiegend Mais oder Gerste verwendet man hier Roggen. Das ergibt einen weichen, intensiven Geschmack.

Rye gibt es fast nur in Old Amerika! Zu finden ist er im Wild Turkey, Rittenhouse, Jim Beam oder Pikesville!


 
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- Sour Mash Whiskey


Sour Mash ist eigentlich keine Sorte, sondern ein eigenes Herstellungsverfahren, wobei die Hefe aus dem vorherigen Herstellungsverfahren noch einmal verwendet wird. Das ergibt einen gleichbleibenden Geschmack der einzelnen Fässer.


 
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- Scotch Malt Whiskey


Sie bestehen nur aus Gerste, Wasser, Hefe und Rauch. Die Gerste wird gemäzt (einweichen in großen Bottichen für 2 bis 3 Tage in Quellwasser. Dann wird die Gerste im Mälzhaus bei ständigem wenden, zum Trocknen ausgebreitet, um zu keimen. Jetz trocknet man die Gerste über Torffeuer um die Keimung zu unterbrechen. Der spätere Whisky erhält durch diesen Prozess bereits einen wesentlichen Teil seines späteren rauchigen Geschmackes. Die Gerste wird dadurch zu trockenem Malz, der in einem Bottich gemahlen und dann mit heißem Quellwasser vermischt werden muss bis der Zucker sich auflöst und eine süßriechende braune Maische entsteht. Die Maische wird in einen Gärbottich getan, Hefe hinzugesetzt und so ein Gärvorgang initialisiert. Aus der Maische wird so eine alkoholhaltige Flüssigkeit, die wie Bier aussieht und auch so riecht und schmeckt, aber keines ist. Dies Flüssigkeit (Wash) wird nun verdampft, wieder aufgefangen und erneut verdampft und wieder aufgefangen. Das Ergebnis wird auf eine etwa 67 % Lösung für die Fassstärke gebracht und muss nun 3 Jahre reifen.

Achtung! Nur ein wirklich in Schottland gebrannter, gelagerter und abgefüllter Whisky darf sich Scotch Whisky nennen!


 
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- Scotch Grain Whiskey


Als Getreide wird Weizen und Gerste verwendet. Diese werden unter Druck gekocht, was wiederum Stärke freisetzt. Die anschließende Vermischung des Getreides mit kochendem Quellwasser wandelt die freigesetzte Stärke in Zucker. Gelegentlich wird jetzt auch noch gemälzte Gerste zugesetzt um den Geschmack der eigenen Brennerei zu erzeugen oder zu kreieren. Der Zusatz von Hefe initialisiert den Gärungsprozess, der das Wash entstehen lässt. Nun bleibt nur noch der kontinuierliche Brennprozess unter Zusatz von Quellwasser und eine mindestens 3 jährige Lagerzeit.


 
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- Blends


Blends sind eine Mischung aus Malt und Grain Whisky. Es kommt hier vor allem auf den Blendmaster an, der allein entscheidet welche Stufen von Whisky, nach Altersklassen. Der Malt entscheidet dabei die Geschmacksrichtung, der Grain ergibt die Menge. eine halbjährige Lagerzeit ohne Quellwasserzugabe sorgt für die richtige Vermischung (Vermählung). Erst dann wird Quellwasser hinzugegeben. Blends erhalten in der Regel keine Altersangabe. Wenn doch einmal so ein Blend in Ihrem Flaschenregal auftaucht, dann ist die Altersangabe bezogen auf den jüngsten zugegegebenen Whisky.


 
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- Irish Whiskey


Bei irischen Whiskey erfolgt die Trocknung der Gerste in geschlossenen Öfen. Man verhindert so die Aufnahme des Rauchgeschmackes. Zur Milderung des Geschmackes wird gelegentlich noch Mais zugegeben. Irish Malt wird im Gegensatz zum Scotch Malt nicht nur 2, sondern 3 mal destilliert. Die Lagerung erfolgt grundsätzlich in Eichenfässern, die vorher mit Sherry, Rum oder Bourbon oder bereits vormals mit Irish Whiskey gefüllt waren. Dadurch wird der Geschmack des Whiskeys beeinflusst.
Beim Vatted oder Pure Malt werden ausschließlich Malts verschiedener Destillerien miteinander vermischt. Es erfolgt kein Zusatz von Grains! Sollten Sie mal auf die Bezeichnung Pure Malt stoßen, ist damit ein Vatted gemeint, nicht zu ver- wechseln mit Pure Single Malt, der tatsächlich ein Single Malt (unvermischt aus nur einer Destillerie) ist.


 
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- American Rye Whiskey


Er besteht zu mindestens 51 % aus Roggen und wird in ausgebrannten bereits benutzten Fässern gelagert.


 
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- Canadian Whiskey


Mindestlagerzeit 3 Jahre, Zutaten egal, solange er nach Whisky schmeckt! Das ist wohl das was man am ehesten zu Canadian Whisky sagen kann. Na ja, ich mag ihn jedenfalls nicht unbedingt. Ansonsten läuft die Herstellung analog zum Bourbon, wobei lediglich beim Blend unterschieden wird, ob es ein Post-Blending oder ein Pre-Blending werden soll. Beim Post-Blending erfolgt die Mischung nach der Reifung und beim Pre-Blending unmittelbar nach dem Brennen, vor der Lagerung.


 
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Quellen :
Alfred Barnard: The Whisky Distilleries of the United Kingdom; Universitätsverlag Rasch 2000
Michael Jackson: Malt Whisky; Heyne 2000
Graham Moore: Malt Whisky; Edition Delius, 2000
Jim Murray: Blended Scotch Whisky, Heyne 1999
Jim Murray: Whisky and Whiskey, Lichtenberg 1997
Ian Wisniewski: Whisky , Eurobooks, 2000
Jenny Ridgwell: erfolgreiche Cocktails klassisch gemixt, MERIT, 1989
The Scotch Whisky Association Internetrecherche
Tom Schmidt: Whisky-Büchlein, Verlag für die Frau, leipzig 2001